Andelfingen

Rund 700 Einwohner

Andelfingen, ein Haufendorf in ebener Lage an der Biber, war schon zur Römer- und Alemannenzeit besiedelt. Im Jahre 843 kam der Ort an St. Gallen, 854 ging der St. Gallische Besitz mit 44 Leuten an das Bistum Konstanz über. 1241 nahm Heiligkreuztal erstmals Besitz. 1252 brachte Hartmann I. von Grüningen das Dorf seiner Gemahlin als Morgengabe.1270 sah er sich wegen seiner übergroßen Schulden gezwungen, das Dorf mit Vogtei, Zwing und Freveln um 203 Mark Silber an das Kloster Heiligkreuztal zu verkaufen.

Fachwerkhäuser
Fachwerkhäuser
Ortsansicht
Ortsansicht

Im Jahre 1275 zählte Andelfingen zum Dekanat Binzwangen. 1276 wurde die Kirche dem Kloster Heiligkreuztal einverleibt, das es 1281 mit den Gundelfingern Güter eintauschte und auch später weiteren Besitz erwarb, auch den der beiden Rittergeschlechter von Andelfingen, die nach Saulgau und Mengen verzogen und ihren Restbesitz dem Stift Buchau bzw. dem Kloster Salem übergaben. Ortsherr war das Kloster Heiligkreuztal. Im Zuge der Säkularisation kam Andelfingen mit Heiligkreuztal 1805 an Württemberg, 1807 zum Oberamt Riedlingen, 1938 zum Landkreis Saulgau, 1973 zum Landkreis Biberach und 1975 zur Gemeinde Langenenslingen. In Andelfingen mit heute rund 700 Einwohnern befinden sich ein größerer Holz- und Textilverarbeitungsbetrieb sowie einige Handwerksbetriebe. Die frühere landwirtschaftliche Struktur ist durch die Aufgabe der meisten landwirtschaftlichen Betriebe heute nicht mehr gegeben, sodass Andelfingen stärker Wohngemeinde geworden ist.

Kirche Andelfingen
Kirche Andelfingen

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Donnerstag
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Andelfingen
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